Symboleditor

Der Symboleditor bietet eine Oberfläche zur Erstellung und Bearbeitung eigener Symbole. Es können einfache Symbole sowie klassifizierte Symbole in verschiedenen Klassifikationen erstellt werden. Eine Definition von mehrschichtigen Symbolen wird unterstützt. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Symboleigenschaften in andere Symbole zu kopieren, Maßstabsregeln und Symbolgruppen zu definieren.

Für jeden Layer werden die Standard- Selektion-Symbole  (Gelbe Linie - Umring -> Punktsymbol (Weitere Informationen zur Definition der Größe des Umringes sind unter  http://www.cardogis.com/ITN/default.aspx?pgid=175 zu finden) ,    gelbe Linie -> Liniensymbol und gelbe schraffierte Fläche -> Flächensymbol ) im Symboleditor vordefiniert. Es besteht die Möglichkeit, die Selektions-Symbole, welche zur Darstellung von selektierten Objekten verwendet werden, für den Layer zu editieren. Es sollte jedoch beachtet werden, dass bei der Änderung der Selektion-Symbole für die Punktselektion (z. B. Änderung in True-Type-Marker) die Farbe und Größe des Markers dem Punktsymbol des Layers angepasst werden. 

-> Tipps und Hilfe zu den Legenden

Beispiel:

Beschreibung Symboleditor

Die Benutzeroberfläche des Symboleditors besteht grundlegend aus den folgenden Bereichen:

 

 1. Symboleditior Starten

Zum Starten des Symboleditors genügt ein einfacher Linksklick auf die Schaltfläche , welche auf der Registerseite - Ebeneneigenschaften im Bereich Anzeige/Darstellung in der Eigenschaft Legende bereitgestellt wird.

Hinweis:
Bevor eine klassifizierte Legende erstellt werden kann, muss die Ebene mindestens einmal geladen werden. Dazu genügt ein einfacher Klick auf die "Übernehmen- und Ebene aktualisieren"- Schaltfläche in den Ebeneneigenschaften.

Wurde die Ebene vor dem Erstellen einer klassifizierten Legende nicht geladen, ist ein Auslesen der Werte zum Festlegen der Klassifizierung nicht möglich und es erscheint folgende Fehlermeldung:

In diesem Fall wird empfohlen, den Symboleditor zu schließen und die Ebene zu aktualisieren. Anschließend kann der Vorgang wiederholt werden.

 

2. Legendeneigenschaften  festlegen

Nach dem Start des Symboleditors erscheint, wenn noch keine Legendeneigenschaften für die darzustellende Ebene vorhanden sind, der Dialog zur Definition der Legendeneigenschaften. Zuerst muss der Legendentyp ausgewählt werden. Dazu ist mit der linken Maustaste auf den kleinen Pfeil in der Auswahlbox "Legendentyp" zu klicken. Anschließend erscheint eine Liste der möglichen Legendentypen, wo der benötigte Legendentyp durch einfaches Anklicken mit der linken Maustaste zu bestimmen ist.

 

 

Folgende Legendentypen werden unterstützt:

Anschließend sind beim ausgewählten Legendentyp "Klassifikation - Einzelwert und Klassifikation - Bereich", die weiteren Eigenschaften festzulegen.

Spezielle Einstellungen für die Klassifikation

Nachfolgende Einstellungen  können jeweils durch einfaches Anklicken mit der linken Maustaste in die linke Checkbox an- bzw. abgewählt werden.


  • Die Legende im Eigenschaftsfenster der Benutzeroberfläche enthält eine zusätzliche Spalte, in der die Anzahl des auftretenden Wertes in einem Klammerausdruck (Anzahl) dargestellt wird. Diese Eigenschaft wird derzeit jedoch noch nicht für Datenbankebenen ausgewertet.
     


  • Diese Einstellung gilt ausschließlich für die Klassifikation - Einzelwert. Der Administrator hat die Möglichkeit, die Reihenfolge der Werte durch manuelle Sortierung im Legendeneigenschaftsfenster "Klassifikation" selbst zu bestimmen. Soll diese Sortierung in die Benutzeroberfläche übernommen werden, ist die Checkbox zu aktivieren.


  • Enthält die Symboldefinition "Fehler", z. B. in der ILF-Datei werden "Leerzeichen" statt der vorgeschriebenen Tabs verwendet, erhält der Benutzer beim Laden der Ebene eine Fehlermeldung insofern diese Eigenschaft durch den Administrator angewählt wurde. Wenn nicht, erscheint ausschließlich im Trace eine Warnung und die Ebene wurde trotzdem geladen, aber es werden keine Objekte dargestellt.

  •  
    Ist diese Einstellung aktiviert, werden vorhandene Zeilenumbrüche in den Beschriftungsspalten und Werten ausgewertet und entsprechend dargestellt.


  • Durch das Aktivieren dieser Einstellung können für jeden darzustellenden Wert mehrere Symbolschichten definiert werden. Die Maßstabsbegrenzungen sind für jede Schicht einzeln festzulegen. Die Symbolschicht wird dann nur innerhalb des definierten Maßstabsbereiches dargestellt. Soll der Maßstab nicht begrenzt werden, ist der Wert „-1“ einzutragen. Mehrschichtige Symbole sollten vorrangig zur Darstellung von mehrschichtigen Linien z. B. Straßennetz verwendet werden, um die Linienanschluss- und Kreuzungspunkte ohne sichtbaren Übergang darzustellen. Für andere Symbolarten (Punkte, Texte und Flächen) ist  vorzugsweise die Definition von Maßstabsbegrenzungen im Bereich Legende zu verwenden.

    z. B.

Zur Übernahme der  Einstellungen ist der Dialog durch einen einfachen Linksklick auf die OK-Schaltfläche zu schließen. Zum Abbrechen genügt ein einfacher Linksklick auf die gleichnamige Schaltfläche. In diesem Fall werden die zuvor definierten Einstellungen verwendet.

Vorgenannte Einstellungen können bei klassifizierten Legenden jederzeit editiert werden. Es ist jedoch zu beachten, dass eine Änderung des Legendentyps den Verlust der eventuell vorhandenen Symboldefinitionen für die ausgewählte Ebene zur Folge hat.