Mit der Anmeldung im cardo Startcenter erhält jeder Nutzer Zugriff auf alle Geodaten, Metadaten und verschiedenste Anwendungen. Der cardo Administrator hat nun die Möglichkeit über eine umfassende Rechteverwaltung diesen Zugriff einzuschränken und entsprechend den Aufgaben des Nutzers anzupassen.
Vergabe von Rechten für:
Die Rechteverwaltung ist hierarchisch gegliedert und für verschiedene Module identisch, einzig die Rechte unterscheiden sich nach dem Objekt. Wir sprechen hier von objektspezifischen Rechten. Objektspezifische Rechte können beispielsweise sein:
Rechte können vererbt, zugelassen oder gesperrt werden. Vererbt bedeutet, dass ein gesetztes Recht am Elternknoten auf alle Kinderknoten weitergegeben wird, d.h. es braucht nicht erneut für die Kinderknoten vergeben werden. In cardo ist ein vererbtes Recht durch ein * am Rechtefeld erkennbar. Wird ein Recht zugelassen, so wird dieses Recht auf alle Kinderknoten zugelassen. Eine explizite Sperrung dieses Rechtes im Kinderknoten ist dennoch möglich. Anderseits kann ein vererbtes gesperrtes Recht NICHT wieder an einem Kinderknoten zugelassen werden. Hier tritt intern das Konzept VERBOT vor ZULASSEN in Kraft! Bitte beachten Sie dies bei der Rechteverwaltung.
Die Anordnung und Gliederung der Geodaten und dazugehörigen Metadaten im Administrativen Baum oder in der Klassenstruktur ermöglicht die Rechtevergabe in jeden Knoten für Nutzer und Gruppen.
Die Rechtevergabe geschieht im cardo hierarchisch und objektspezifisch und muss für jedes Objekt einzeln vergeben werden. Über die Vorgehensweise zur Rechtevergabe informieren Sie sich bitte hier!
cardo ist gekennzeichnet durch eine zentrale Benutzerverwaltung. Dem cardo Nutzer stehen verschiedene Anmeldeverfahren zur Verfügung. Jeder Nutzer erhält mit der Anmeldung Zugriff auf alle Geodaten, Metadaten und auf verschiedene Funktionen und Anwendungen der Oberfläche. Um diesen Zugriff einzuschränken oder speziell zuzulassen, bietet cardo verschiedene Möglichkeiten. Einerseits können Rechte und Prioritäten (für die Konfliktlösung) gesetzt werden, andererseits kann der Zugriff über eine Statusangabe und einer Richtlinie eingeschränkt werden. Die Vergabe von Prioritäten ist in cardo wichtig, wenn Konflikte auftreten. Gruppen mit einer höheren Prioriät haben Vorrang vor Gruppen mit einer niedrigeren Prioriät. Die Konfliktlösung ist somit ein wichtiger Bestandteil von cardo!
Der cardo Administrator kann die Einstellungen der Statusangabe, Richtlinien und Prioritäten im Bereich Status und Einstellungen durchführen. Zusätzliche Restriktionen können bspw. über einen zeitlichen Zugriff (Status/Richtlinien) gesetzt werden. Somit wird der Benutzer weiter in seinen Rechten eingeschränkt. Wichtig ist, dass nach der Nutzeranmeldung zuerst der Status und die vergebenen Richtlinien von cardo überprüft werden. Nach erfolgreichem Login werden die objektspezifischen Rechte für den Nutzer geprüft und der Objektzugriff ermöglicht.