Technischer Überblick

cardo stellt sich technisch als reine Webanwendung dar. Das System verwendet für die Datenbereitstellung zwei verschiedene Serverprogramme.

Die programmtechnische Umsetzung ist fast ausschließlich durch Skriptdateien realisiert und ist dadurch jederzeit einzusehen.

Es kommt der Webserver "Internet Information Server" (im folgenden IIS genannt) der Firma Microsoft zum Einsatz. Auf diesem wird ein Großteil aller Aktionen des cardo Systems ausgeführt. Die verwendete Skriptsprache ist dabei JScript.

Für alle Aktionen geographischer Art, wie z.B. Kartendarstellungen, Selektion auf geographische Ebenen etc., kommt der WebMapserver "IWAN" zum Einsatz. Hierbei werden die Programme in IwanScript erstellt. Wie der Begriff "WebMapserver" zum Ausdruck bringt, handelt es sich auch bei "IWAN" im wesentlichen um einen klassischen Webserver, der jedoch um Mappingfunktionalitäten erweitert wurde.

Die Kommunikation zu diesen beiden Servern ist völlig transparent. Der Client kommuniziert mit beiden Servern. Auch eine Kommunikation der Server untereinander findet statt.
Für den Zugriff auf das System durch den Benutzer wird ausschließlich das Internetprotokoll "HTTP(s)" verwendet, d.h. der Endanwender wird nie direkt auf die im Dateisystem oder in Datenbanken abgelegten Daten zugreifen können, sondern nur über die Zwischenschicht cardo.

Dateiorganisation

Die Webserver stellen für den Zugriff sog. "Virtuelle Verzeichnisse" bereit. Ein virtuelles Verzeichnis zeigt auf einen physischen Ordner und macht damit alle Inhalte dieses Ordners im Web verfügbar. Diese Ordnerstruktur kann um weitere virtuelle Verzeichnisse ergänzt werden, die ihrerseits wieder auf irgend einen physischen Ordner zeigen. Im cardo System wird diese Eigenschaft verwendet,  um das System in einen Benutzer- und einen Kern-(Core) Teil aufzuteilen.
Der cardo Core Teil stellt alle zum Basissystem gehörenden Daten und Programme bereit. Dieser Kernteil ist bei allen Kunden identisch.

Um kundenspezifische Anpassungen zu ermöglichen, existiert ein vom Kernteil physisch getrennter Projektordner. In diesem Ordner werden alle weiteren Programme und Daten abgelegt. Der Projektordner ist als virtuelles Verzeichnis in das Gesamtsystem integriert und hat immer den virtuellen Namen "project". Weitere Auskünfte über die Ordnerstruktur erhalten Sie vom zuständigen Netzwerkadministrator.

 

 

 

Alle Informationen des Systems werden in einer Metadatenbank (im folgenden CdM genannt) abgelegt. Dabei handelt es sich um eine MS Access 2000 Datenbank mit dem Namen "user.mdb". Diese befindet sich im Standarddatenbankordner Ihres Projektordners. Diese Datenbank enthält sämtliche Informationen des Systems und sollte regelmäßig gesichert werden.